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Die Preisträger 2004 | Liste + Fotos der Preisträger | Fotos von der Abschlussveranstaltung

Auf einen Blick:
Gewinner der Netd@ys Deutschland 2004

Kategorie "Allgemeiner Wettbewerb":

Goethe-Institut London und casetv.com, London:
Projekt: "Der Ring des Nibelungen"

  • Das Projekt:
    „Der Ring des Nibelungen“ ist eine Website für Deutsch und Englisch Lernende verschiedener Lernstufen. Das Ziel ist es, ein Weltkunstwerk wie den Ring des Nibelungen Kindern und Jugendlichen adressatengerecht nahe zu bringen, damit diese Deutsch oder Englisch als Fremdsprache inhalts-, kulturbezogen und spielerisch lernen. Der Inhalt setzt sich zusammen aus Angeboten für Kinder und Jugendliche, denen eine Fülle von Informationen zum Inhalt der Legende, zu geographischer Einbettung, eine Biographie Wagners, darüber hinaus ein Quiz, ein animierter und vertonter Ring-Comic und vieles andere mehr geboten wird. Ergänzt wird das Angebot durch ein Kapitel für Lehrer, die anhand der vorliegenden Informationen ihre Unterrichtseinheiten aufbauen und vorbereiten können. Abgerundet wird das Angebot durch einen Dokumentationsfilm, der per Internet bestellt werden kann.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der RTL NEWMEDIA GmbH
Next Interkulturelle Projekte, Berlin
Projekt: "Símbolos en movimiento – Symbole in Bewegung.
Jugendkunstprojekt entlang des Verkehrssystems Berlin-Buenos Aires"
  • Das Projekt:
    Das Jugendkunstprojekt „Símbolos en movimiento – Symbole in Bewegung“ nimmt die Nahverkehrssysteme von Buenos Aires und Berlin zum Ausgangspunkt für eine akustische und visuelle Spurensuche. Im September 2004 fanden an Schulen in Berlin und Buenos Aires in Zusammenarbeit mit sechs internationalen Künstlern parallele Klang-, Foto- und Installationsworkshops statt, die über das Internet miteinander kommunizierten. Geräuschaufnahmen aus der einen Stadt gaben dabei Impulse für die visuelle Umsetzung des Projekts in der jeweils anderen Stadt. Die Ergebnisse der einzelnen Workshops lassen sich auf der Webseite nachvollziehen.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der RTL NEWMEDIA GmbH

Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm am Eifel-Gymnasium Neuerburg
Projekt: Drei Filme zum Thema "Rodina/Heimat"

  • Das Projekt:
    Die Arbeitsgemeinschaft hat sich mit drei Filmbeiträgen beteiligt. Gut die Hälfte der Schüler des Eifel-Gymnasiums Neuerburg stammt aus dem Gebiet der ehemaligen UdSSR. Der Film „I lisch kogda...“ ist ein Selbstportrait der „russischen Insel“ am Gymnasium Neuerburg, zeigt Interviews und Alltag in der Schule und setzt sich mit deutsch-russischer Geschichte auseinander. Der Film „Weihnachtsbomben“ handelt von der Bombardierung de Eifelstädtchens Neuerburg am 23.12.1944. Zeitzeugen erzählen von der Bombardierung einen Tag vor Heiligabend des Eifelstädtchens Neuerburg. Der Film „Wolken in mir“ zeigt den Besuch des Straßenkinderzirkus „Upsala“ aus St. Petersburg und stellt die Arbeit des Upsala-Projekts vor, dessen Ziel die Durchführung von sozialer zirzensischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sozialer Risikogruppen und deren Reintegration in die Gesellschaft ist.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)

kleinFisch und das Netzwerk Migration in Europa e. V., Berlin
Projekt: Lernportal "The Unwanted"

  • Das Projekt:
    „The Unwanted“ ist ein Lernportal über Umsiedlung, Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts. Durch erzählte Lebensgeschichten wird das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen nachgezeichnet und vermittelt. Im Mittelpunkt der Webseite stehen Interviews mit Personen, die direkt oder indirekt von Flucht, Vertreibung und Umsiedlung betroffen waren. Neben den zahlreichen Zeitzeugenberichten zu Themen wie Neuanfang, Erinnerung oder Kindheit finden sich auf der Webseite auch zahlreiche Quellen und Materialien wie eine Zeitleiste, Karten sowie ein umfangreiches Online-Lexikon zu Begriffen rund um das Thema Umsiedlung, Flucht und Vertreibung.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)

Goethe-Institut Brüssel
Projekt: Internetrecherche-Spiel "Deutschland unter der Lupe"

  • Das Projekt:
    Ein Internetrecherchespiel lädt Deutsch Lernende dazu ein, auf eine neunmonatige imaginäre Reise durch Deutschland zu gehen und neun Themen, die jeweils monatlich frei geschaltet werden, unter verschiedenen Aspekten zu bearbeiten. Die Kriterien für die jeweilige monatliche Themenauswahl sind aktuelle Ereignisse oder Gedenk- und Feiertage. Mit diesem Spiel wird das landeskundliche Wissen erweitert und ein differenzierter Blick auf Deutschland als Nachbarland ermöglicht. Verbunden ist das Internetrecherchespiel mit einem monatlich neu angebotenen Quiz.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der Kabel Deutschland GmbH

Goethe-Institut Rotterdam
Projekt: "Finale 1974"

  • Das Projekt:
    Der Internetauftritt „Finale 1974“ arbeitet auf ansprechende Weise das von Rivalität geprägte Verhältnis der Fußballnationen Niederlande – Deutschland auf und betreibt sowohl Ursachenforschung als auch den Abbau von Klischees und Vorurteilen. Dem Nutzer wird die Fußballgeschichte der beiden Länder mit Fotos, Texten und Tonfragmenten von 1974 bis heute geboten. Er sieht, wie die Mannschaften ins Finale kamen, wie das Spiel verlief und wie die Mythenbildung nach dem Spiel entstand. Darüber hinaus wird ein Einblick in die wichtigsten Ereignisse der vergangenen dreißig Jahre in diesem besonderen Fußballverhältnis gegeben.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von der Kabel Deutschland GmbH

Projektteam angekommen.com und das Landeszentrum für Zuwanderung NRW, Solingen
Projekt: "Angekommen… Bahnhof Köln-Deutz. Migrantengeschichten aus 40 Jahren"

  • Das Projekt:
    Die Webseite angekommen.com handelt vom Erinnerungsort Bahnhof Köln-Deutz. Hier kamen von 1960 bis 1973 über 500.000 „Gastarbeiter“ aus Spanien und Portugal mit Sonderzügen in Deutschland an und hier wurde vor vierzig Jahren der millionste „Gastarbeiter“ mit einem Moped beschenkt. Die Webseite angekommen.com schaut hinter die Inszenierung des Millionsten, stellt dem Bild des Einen die Bilder und Geschichten der vielen Anderen zur Seite und erweitert durch zahlreiche Zeitzeugengeschichten und Fotografien den Blick auf die „Gastarbeiterhistorie“. Ziel der Webseite angekommen.com ist es, die Gastarbeitergeschichte nicht nur aus der Perspektive von Akten und Überlieferungen zu schreiben und zu bebildern, sondern die Menschen als Subjekte mit ihren Geschichten ins Bild zu setzen.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet vom Exil-Club

IGS Kastellstraße, Wiesbaden
Projekt: Zwei Filme zum Thema "Französische Revolution"
: Film 01 |Film02

  • Das Projekt:
    In einer Projektwoche zum Thema „Französische Revolution“ wurden mit Unterstützung des Medienzentrums Wiesbaden zwei Filme aufgezeichnet, die jeweils mit einer „Tagesschau“ am Vorabend der Revolution beginnen. Die Schülerinnen und Schüler spielen den Tag des Sturms auf die Bastille nach und dokumentieren die Ereignisse in Nachrichtenform. Die beteiligten Schüler waren für Texte, Kamera und Nachbearbeitung verantwortlich und spielen die Bürger, die Adeligen, den Priester. Sie „erleben“ so die Ereignisse mit, die zur Französischen Revolution führten. Zugleich haben sich die Kinder und Jugendlichen mit den journalistischen Darstellungsformen wie der Live-Reportage, dem Kommentar, dem Wetterbericht und der vorgetragenen Nachricht auseinandergesetzt. Angelehnt an die Tagesschau folgt die Berichterstattung dem Muster einer typischen Nachrichtensendung mit einem „Brennpunkt“ im Anschluss.
  • Der Preis:
    Besuch bei den Kindernachrichten logo!, gestiftet vom ZDF Kinder- und Jugendprogramm

Humboldt Realschule Bönen
Projekt: "MULTI-KULTI-MEDIA"

  • Das Projekt:
    Unter dem Motto „MULTI-KULTI-Media“ haben sich rund 150 Schülerinnen und Schüler mit Kulturen im Ausland, aber auch in der Gemeinde Bönen auseinander gesetzt und multimediale Unterrichtsprojekte entwickelt. Dabei half das Schulmaskottchen Pingoldt, der Humboldt-Pinguin, der als multimedialer Führer mit einigen Schülern in die Ferien fahren und dort andere Kulturen erleben durfte. Besonderheiten aus Kultur, Landschaft oder Land wurden aufgeschrieben und die Bilder und Berichte auf eine selbst erstellte Weltkarte übertragen. Weitere Bereiche des Projektes befassten sich mit Bucherstellung und Kunsthandwerk, dem Sammeln internationaler Rezepte, einem Bauchtanzlehrgang und der Musikproduktion „Denk nach“ der schuleigenen Band zum Thema „Fremd sein“.
  • Der Preis:
    Ein Ausflug, gestiftet von dem Verein „Schulen ans Netz e. V.“

Comeniusgruppe des Neuen Gymnasiums im Schulzentrum Alexanderstraße, Oldenburg
Projekt "Fünf Sprachen – Sieben Erzählungen"

  • Das Projekt:
    Im Rahmen des von der EU geförderten Comenius-Projektes „Meine Schule – Deine Schule“ entstanden sieben Fortsetzungsgeschichten als gemeinsames Werk von sieben Schulen aus fünf Ländern. Jede Schule verfasste den Anfang einer Geschichte, die die Partnerschulen mithilfe von Übersetzungsprogrammen fortführten und weiterleiteten. Zum Schuss landete die Geschichte wieder bei der Schule, die sie begonnen hatte. Diese schrieben das Ende und illustrierten „ihre“ Geschichte. Die sieben Geschichten liegen jetzt als Buch, als Audio-CD in deutscher Sprache und als mehrsprachige Multimedia-CD – teilweise mit Animation – vor. Ein Teil der Geschichten ist animiert auf der Homepage zu sehen. Schulen aus England, Spanien und Franreich waren beteiligt.
  • Der Preis:
    750 €, gestiftet von n-21 – Schulen in Niedersachsen online e. V.

Bunt statt Braun e.V., Beau Griffith, die Dozenten und
Studenten der Rostocker Technischen Kunstschule
Projekt: "Mitten unter uns"

  • Das Projekt:
    Im Rahmen der Erstellung von multimedialen Lernmaterialien für die schulnahe, antirassistische und humanitäre Bildung entstand die CD-ROM „Mitten unter uns“, die neben Interviews auch einen Trickfilm und Schablonen als multimediale Unterrichtsmaterialien zur interkulturellen Bildung bietet. Dabei sollen die Videosequenzen als Kommunikationsbrücke zwischen Migranten und Nicht-Migranten dienen und zur Auseinandersetzung mit dem Thema Akzeptanz/Ausgrenzung und interkulturelle Annäherung anregen. Der Trickfilm betont den Aspekt der Toleranz, die Schablonen sollen als Ausdrucksform zur öffentlichen Positionierung gegen Rassismus und Ausgrenzung genutzt werden. Neben den eigentlichen Elementen gibt es auch zahlreiche Handlungshilfen sowie einen didaktischen Leitfaden zum Einsatz der Materialien.
  • Der Preis:
    Ein Brockhaus multimedial 2005, gestiftet von der Duden Brockhaus Neue Medien GmbH

Georg-Simon-Ohm-Schule, Köln
Projekt: HipHop-Clip "Chancengleichheit"

  • Das Projekt:
    Während einer Projektwoche im Rahmen des XENOS-Projektes "Kick-im-Kopf" zum Motto „Berufsausbildung – hier und anderswo – Chancen, Chancengleichheit, Schwierigkeiten“ entwickelte eine Projektgruppe die Idee, sich mittels eines HipHop-Videos mit der Thematik auseinander zu setzen. Hierbei brachten die Schüler und Schülerinnen der multikulturell zusammengesetzten Gruppe ihre persönlichen Erfahrungen und bestehenden Ängste zu dem Thema ein. Die Texte und die Musik des Liedes wurden von ihnen selbst verfasst und gesungen. Bei den Dreharbeiten des Videos übernahmen die Schüler und Schülerinnen alle Funktionen, die zur Durchführung einer Videoproduktion gehören.
  • Der Preis:
    Ein Brockhaus multimedial 2005, gestiftet von der Duden Brockhaus Neue Medien GmbH

Kategorie "60 seconds of my world"

Sheila Schmidt, Bramsche
Projekt: "Wer bin ich?"

  • Das Projekt:
    Mit dem 60 seconds-Beitrag „Wer bin ich?“ stellt die 19-jährige Sheila Schmidt sich selbst vor. Sheila findet eine kleine Geschenkschachtel im Briefkasten ihres Elternhauses, setzt sich auf eine Bank vor dem Haus, öffnet sie und findet einen Zettel mit der Aufschrift „Wer bist du?“… In der Folge entspinnen sich in sechzig Sekunden ihr Leben, Rückblicke in die Kindheit, ihr Großwerden, ihre Person.
  • Der Preis:
    Ein iPod, gestiftet von Apple Deutschland

Medienzentrum Norbertgymnasium, Knechtsteden
Projekt: "Life goes uphill and downhill"

  • Das Projekt:
    Die Produzenten des Beitrags „Life goes uphill and downhill“ stellen positive und negative Seiten des Alltags eines Jugendlichen gegenüber. In verschiedenen Szenen – Lottogewinn, schlechte Note in der Schule, Sieg des Fußballteams, Streit mit Freunden, Trauer am Grab – entsteht in sechzig Sekunden ein Beitrag, der Ausschnitte aus dem Leben eines Teenagers wiedergibt, unterlegt von einer durchgängigen, das Auf und Ab im Leben symbolisierenden Pulsfrequenz und beendet mit dem Schlusssatz: „But in the end we will all have one last pulse impact“
  • Der Preis:
    Besuch der Filmproduktion, gestiftet von ASKANIA MEDIA / Schloss Einstein
   
   

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